Montag, 26. Mai 2008
kalte füße lied
Als die beiden stundenlang mit dem Auto im Schnee von Oregon festsaßen, entstand diese Zeile: "If I could feel my feet, sure that they would hurt..." -- No rubber tired vehicles beyond this point. Das Lied wurde dann sofort eingespielt, in einem Studio in Oregon, das sich in einer alten Mine befindet.

So geht die Legende. Und ist jetzt auf 7'' erhältlich. Oder seit heute anzuhören... Heißt "Snapshot". Von Chuck Ragan und Nagel (Muff Potter).

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wie macht der ami?
Keinen Mais auf die Pizza, über den Hai springen und sehr strenge Regeln, wann man wen mit "Ma'am" anreden darf. Alles eine Frage der richtigen Fernsehserie.
Zwei Blogs mit hohem Alltagswissensinformationsgehalt:
- USA erklärt
- Nothing for ungood (erklärt uns Deutsche für die Amis und umgekehrt)

via Lorelei

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Sonntag, 25. Mai 2008
wie macht der russe?
Im Kino dauernd Kasatschok (auch als Lego-Schurke), beim Schlagersingen den ersten Preis (mit Väterchens Millionen). Schlimmer Russe.

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Freitag, 23. Mai 2008
hungern
Aha. In der Zeitung steht, Hollywood-Hasi XY hat nach der Geburt ihrer Fünflinge innerhalb von 4 Wochen "zu ihrer Figur zurückgefunden". Die dazwischen war nicht ihre? Unklar ist, was die irgendwo ausgesetzte XY-Figur in der Zwischenzeit alles angestellt hat. Oder warum man "zurückfinden" sagt, wenn man hungern meint. Ging um 20 Kilo immerhin. Armes Hasi. Selbst wieder Geburtsgewicht...

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Donnerstag, 22. Mai 2008
immer mal was neues
Ok, dann eben Migräne. Wusste nicht, wie das geht, jetzt weiß ichs. Einfach immer schön mit der Kreissäge durch die rechte Kopfhälfte. So ähnlich wie Wehen, nur obenrum. Gehirnwehen. Muss ja was Dolles bei rauskommen.
Wenn man sonst krank ist, kann man vor der Glotze, dem Blog oder mit Büchern und Musik abhängen, bis es vorbei ist. Mit der Kreissäge im Kopf kann man nur warten und genießen. Dreckszeug.

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Mittwoch, 21. Mai 2008
beste begegnung
gestern und heute: ein Dackel namens Dagmar.

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Montag, 19. Mai 2008
nochmal: "punk will never dead" (und dann neues thema)


Gestern eine weitere Lederjackenpräsentation. Der feine Herr Chefredakteur (vor 12 Jahren in einer Bierlache vorm Mexikaner kennengelernt) orderte ins Archiv. Dort ist gerade eine Punk-Ausstellung. Ganz normale "Jugendzimmer" werden extra wieder hergestellt. Mit Zigarettenasche aus der Konserve. Hauptsache die Putzfrau geht da nicht mit dem Staubsauer durch. Neben den 7''-Vitrinen halten wir Dienstbesprechung zu einem völlig anderen Buch. Drumrum Folklore wie im Heimatmuseum.
Aber für einige Kulturleistungen wie meinen Klapprechner, Hühnersuppe oder Punkrock bin ich doch sehr dankbar, weil sie mir Schlimmeres erspart haben. "Verständnisvolle Eltern" waren noch nicht erfunden. Da musste man sich etwas ausdenken, um rechtzeitig zuhause rauszufliegen. Der inneren Sicherheit wegen. Damit man sich nicht selbst zur fremden Biografie wurde und heutzutage zuckersüße Balladen in die Mitfickzentrale ins Myspace seufzen muss (und dazu wieder 80er-Klamotten anzieht). Es geht immer viel mehr um Würde, als man denkt. Innere Sicherheit kann man nicht ausstellen. Und Emo kam später.

So wie andere Männer wegen der Evolution hinter Großbrüstigem oder Kleinmädchenhaftem herstarren, ist der Herr Chefredakteur konditioniert auf bunte Haare. Auch Evolution. Ich pose spaßeshalber wie eine Sucide-GirlDumpfbacke auf alten Laken. Dann noch eine Weile die Button-Maschine traktiert mit Eintrittskarten aus der Hosentasche. Ach ja, wir wollten über das Buch reden. Erfinden neuer Welten. Was für ein schöner Job. Seltsame Dienstbesprechung.

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Samstag, 17. Mai 2008
evita is a punk rocker


Lemmy Rämoun ist Bademeister im Nizzabad. Fitty Rämoun lebt als Frührentner im Keller der Eltern, Micky Rämoun ist Elektriker und Butsch der "intellektuelle Kopf" der Kapelle. Niemand hatte den Jungs aus Velbert und Wuppertal je in die Wiege gesungen, einmal internationale Punkrock-Karriere zu machen. Doch dann kam alles anders...
"Los Ramones" gelten ausgerechnet in Argentinien als größte Band des Universums. Und die komplette Nation wartet bis heute auf eine Ramones- Coverband würdige Nachfolger. Also haben die Rämouns ihre Perücken gekämmt und sich -- trotz allerlei Zweifel -- ins Flugzeug gesetzt, um schließlich die totale Ramones-Manie in der großen weiten Welt zu erleben.



"Evita is a Punk-Rocker", bzw. die Tour war von vornherein als Film geplant, sagt Kameramann Frank Pessel. Es sollte um Subkulturen in einem gebeutelten Land gehen und darum, wie eine einzelne Band das Lebensgefühl so vieler Menschen beeinflussen kann. Natürlich auch um das Portrait einer Cover-Band aus vier bockbeinigen Charakteren. Irgendwas zwischen "Spinal Tap" und "Leningrad Cowboys go America"... nur eben zwischen Ruhrpott und Rio de la Plata.

Ist absolut gelungen. Die Interviews liefern große Zitate, einige Lacher und ersparen keine traurigen Details (wenn Fitty Rämoun von seiner Psychose erzählt, die ihn vor der Tour fast noch hätte aussteigen lassen...).
Schöne Bilder in Buenos Aires. Die vier Figuren werden auf der Straße von argentinischen Müttern geknutscht und eine taffe Studentin setzt sich ans Schlagzeug, trommelt unsere Companeros an die Wand. In Argentinien wird nicht einfach nur mitgesungen. Es wird auch viel gespuckt. Micky steht derweil fassungslos vorm Sicherungskasten eines Clubs und fürchtet sich fachkundig vor Stromschlägen. Jeder Rämoun hat seine Special Effects. Die Rämouns sind Superhelden in einem sehr bodenständigen Universum. Große weite Welt hin oder her.
Ermöglicht hat diese Gigs übrigens die "Opel-Gang", oder wie Butsch erklärt: "die beste argentinische Tote-Hosen- Coverband, die ich kenne!" -- Die richtigen Hosen waren dann zufällig auch vor Ort und Campino gab im Backstage Kommentare. Fehlte nur noch Mille Petrozza... der tourt ja auch ständig in Südamerika. Aber man kann nicht alles haben. Wer covert die Coverband? Am Ende das untote Original.

Ein kleines Kellerkino in Berlin... da gab es gestern für wenige Freunde die Rohversion zu sehen, denn die Celluloid Suckers arbeiten noch mit Hochdruck am Schnitt. Größeres Problem für die No-Budget-Filmer: musikalische Verlagsrechte zu klären und einen Vertrieb zu finden. Wär schade, wenn das Ding nicht mit größerem Publikum starten würde. Time Has Come Today!!!

>>> Trailer

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Freitag, 16. Mai 2008
viennoise 6: lookalike


Schlag ein, du Hemd!

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viennoise 5: leiblich
Grillen auf Dachterrassen im Sonnenuntergang geht immer, sei es in Kreuzberg oder im Siebzehnten Bezirk... Danke an Familie Soprano den Mops.



Sonst war die Wien-Diät unausgewogen und Würstellastig. Der Hunger treibts rein. Mehlspeisen gar nicht. Einmal die übliche Suppen-Droge und da war's klasse, nicht nur dem Namen nach: bei "Good Morning Vietnam", Märzstr. 25, 15. Bez, Empfehlung: die Battlefield-Platte für zwei.

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viennoise 4: tribünen


Die schönsten Tribünen Wiens sind nicht unbeding Euro-tauglich. Macht aber nüscht, weil da kein Männerfußball rennt, sondern Kutschpferde um die Wette...

>>> Tribünenbilder

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Donnerstag, 15. Mai 2008
viennoise 3: sextourismus

(Qualifiziertes Urinal, Hermanngasse, Wien 7. Bezirk)

Es gibt sicher exotischere Ziele für die liebeshungrige skrupellose Damenwelt, wie Gambia, "Domrep" oder Aachen. Eine ehemalige Kollegin pflegte sich regelmäßig auf Kuba ihren Salsa-Eintänzer zu mieten und hielt dieses für eine Art astrologisch korrekter Entwicklungshilfe. Alles mehr als zweifelhaft.
Falls die Landmännin (Landfrau?) trotzdem mal dem typischen deutschen Balzverhalten aus Türzuschlagen, Ignoranz und Angstbeißerei entfleuchen möchte, empfehle ich einen Ausflug ins südöstliche Nachbarland. Es ist dort noch nicht so verpönt, einer Frau mit freundlichen Worten zu begegnen.

"Bist du der XY?" - frag ich in der Kneipe (Frau Generator verweigert das Brilletragen und hat ein schlechtes Gesichtergedächtnis...) -- "Nein leider, aba für di loss i mia umopariern!" -- Ich spüre die Röte ins Gesicht steigen und suche verlegen das Weite. Den ganzen Abend schon wurden mir Biere gebracht und die Aufwartung gemacht. Zum Teil ohne Untertitel, wobei mir die Feinheiten der Konversation dann entgingen. Grundtenor des Wieners an sich: Flirten mit der Artillerie. Eine Überdosis an lässiger Herzlichkeit. Das bin ich nicht gewohnt.

Bald kommt die Morgendämmerung und das Zuviel an Alkohol mischt sich wohl ungut mit Frühlingshormonen. Ein (gefühlter) 18-Jähriger drängt sich plötzlich auf. Bevor er handgreiflich wird, frag ich "Was willste denn?" -- "I wui a Muuuschi!" -- ja, kleiner Mann, wer soll dir da helfen? Herz in der Hose und nicht viel davon. Kenn ick schon. Hamwa ooch zuhause sowas. Die Wiener ringsum schauen betreten. Die Berlinerin kontert wie gelernt: "Du kannst sofort auf die Fresse kriegen, wenn du dich nicht verpisst!"

Gestern erklärt mir ein Weltreisender: Wir Deutschen sind nicht normal. Die anderen, die sind normal. Ich fahr bald wieder nach auswärts und versuche nicht immer gleich zuzuschlagen vor Schreck. Gefühlte 18jährige ausgenommen. Übrigens kein Feuer mehr in der Wohnung (für Tschick und Herd) seit der Reise. Haben die Wiener mir alle abgenommen. Sogar die, die noch daheim lagen. Die habens echt raus. Wir arbeiten mit Streichhölzern. Ganz kleine Flamme.

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Mittwoch, 14. Mai 2008
viennoise 2: beim wiener sportklub


Weil unsereiner ein internationales Fußballturnier ja schon einmal schadlos hinter sich gebracht hat, wurde Frau Generator angefordert, die österreichische Hauptstadt auf Euro-Tauglichkeit zu überprüfen. Dass ich es zunächst untauglich fand, "die Euro" zur EM zu sagen, wurde allerdings mit Kopfschütteln registriert. Wir Piefkes haben da einfach nicht die richtige Sprachkompetenz.

Nun ist der Wiener Sportklub quasi das österreichische St. Pauli und sein Dornbacher "Stadion" auch eher Katzbach als Olympia... das gesehene Match gegen die Rapid-Amateure war allerdings geschichtsträchtig. Zum einen verlor Frau Generator ihr langjähriges Vertrauen in Stadionverpflegung (es gab zwar ausreichend Ottakringer, aber nur kalte (!) Wurst, genauer kühlschrankkalte dödeldicke Bockwurst (würg)) -- Zum anderen hab ich noch nie ein Spiel gesehen, in dem der Schiedsrichter erst aufhörte rote Karten zu verteilen (auch an den Torhüter), als nur noch die Minimalzahl von 7 Spielern einer Mannschaft auf dem Platz stand. Dass das stark dezimierte Rapid-Team dann trotzdem 2:3 siegte, konnte die gute Stimmung auf der Friedhofstribüne nicht mehr untergraben:
"Schiri, tu was!".



Absolut bemerkenswert aber war, dass mit dem Abpfiff sofort das Flutlicht aus- und die stadioneigene Disko angeknipst wurde. Beim Sportklub geht nach dem Spiel keiner nach Hause. Da wird noch bis Mitternacht weitergelacht und kalte Bockwurst oder fettschwitzende Käsekrainer ins Bier getunkt. Übrigens trifft man in Dornbach tatsächlich das eine oder andere Pauli-Trikot, ich selbst wurde allerdings vom befreundeten Merchandiser komplett in todschicken Sportklub- Leiberln eingekleidet.
Fazit: Ein großartiger erster Fußballabend. Scheiß auf die EM.
Kommst du nach Wien, geh schön zur dritten Liga!
Damen haben ermäßigten Eintritt!

>>>Stadionbilder
>>> Filmische Zusammenfassung folgt.

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Dienstag, 13. Mai 2008
wie sag ich's meinen kumpels?
Aus dem Berliner Polizeiticker:
"An einer in den potenziellen Fluchtweg gehaltenen Gehhilfe scheiterte gestern Abend ein Handtaschenräuber in Kreuzberg..."
Nächste Meldung: Einbruch beim MfS, geklaut: Eishockeyschläger,ein Lenin und ein Wählscheibentelefon. Was für eine Welt...

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Montag, 12. Mai 2008
viennoise 1: "zukunft"


Nullzeit konkret in Österreich...

Schutzhaus "Zukunft" auf der Schmelz (15. Bezirk).

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Samstag, 3. Mai 2008
ich möchte deine kuh auf ihr euter küssen
Herr Strübing hat ein chinesisches Reise-Ersatzblog Ersatz-Reiseblog
eingerichtet und das liest sich mit viel Gewinn:

"Viele glauben, wenn sie versuchten, "Guten Tag" auf chinesisch zu sagen, und sich nur ganz leicht in der Aussprache vertuen wuerden, kaeme "Ich moechte deine Kuh auf ihr Euter kuessen" heraus oder so. Aber entweder diese Angst ist unbegruendet oder die Chinesen haben sich inzwischen an Auslaender gewoehnt, die sie freundlich laechelnd mit "Ich moechte deine Kuh auf ihr Euter kuessen" begruessen..."
.

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secrets of the berlin super muse


Ausstellung im Neurotitan/Haus Schwarzenberg (02.-23.05.).
"... focuses on female musicians in Berlin who also make their own artwork."

Mit Angie Reed (USA), Sue Denim (UK), Hanayo (Japan), Miss le Bomb (UK), Fake Mistress Olivia Pils (D), Eleanor Cantor (Israel), Nora Below (Sweden), Legs Akimbo/ Kirsty Kross, Kat McDowall und Lucy A. Roberts (Australia).

Schöne Party ohne die Vernissage-typischen schwarzen Anzüge im white cube. Statt dessen interaktive Menschen (ja, auch ein paar dänische Touristengruppen laufen da durch) und interaktive Kunst. Auf analogen Papptellern sind die Besucher gehalten, sich gegenseitig blind zu portraitieren (thanks John!). Und dem niedlichen rollenden Käsestück sollte man immer mal eine neue Richtung geben.

>>> Ein paar Bilder von fashion victims und Artisten-Schuhwerk.

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Mittwoch, 30. April 2008
happy birthday ihr klappstühle


Muff Potter feiert seinen 15ten. Am 07.05. im Lido.
(Frau Generator singt mit. Ist die mit Bart&Bier auf dem Männerklo.)

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nützbar
Argentinier sprechen das charmanteste Pidgin-Deutsch von allen Non-Natives, wenn es z.B. heißt: "sicher werden diese Links sehr nützbar sein".
Ein anderer argentinischer Freund fühlte sich mal etwas geldkarg, als er zwar Konto hatte, aber nicht Geheimnisnummer...

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bildzeitung für 1000 dioptrin

Foto: Texterblog


Heute nachmittag um 17 Uhr wird die Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt. So ein kleines Straßenschild, soviel Gewese... Während die Bildzeitung mit hochhaushohen Großbuchstaben Liebesschwüre in die wehrlose Stadt tackerte. Oder - wie es Herr Ruisinger formuliert, ihren frisch in die Dutschke-Straße gezogenen Redakteuren jeden Ausblick nahm. Sah man auch das neue Straßenschild nicht mehr.

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Dienstag, 29. April 2008
"hitlergrüße" der woche
Horst Mahler (Flughafen München ->10 Monate Haft) und Ben Becker (Flughafen Tegel in Anwesenheit einer israelischen Schülergruppe -> Strafanzeige).
Frage nur, warum ein Lifestyle-Blättchen dem ersteren überhaupt solch prominente Gelegenheit zum Beinheben Armheben einräumt (siehe Mahler-Interview)...

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schweinejobs
"Machst du eigentlich auch Schweinejobs?" - war die interessanteste Frage des Abends. Muss man auch erst drüber nachdenken, wenn einem mal etwas Gutbezahltes angeboten wird. Seltene Verlegenheiten für gehobene Moral.

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Sonntag, 27. April 2008
abgestimmt

Rosinenbomber heute abend...

Dieser Volksentscheid und seine vielen verschiedenen Ergebnisse:
- "Mehrheit der Berliner für Tempelhof" (?)
- "Opposition fühlt sich trotz Niederlage als Sieger"
- "Ein Stück West-Berliner Identität"

= alle haben gewonnen und Tempelhof macht dicht.

Wir haben am Flugfeld einen getrunken und einfach in den Himmel geguckt. Brrrrrrrrrrrooooooaaaaaar!

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falsch geflaggt
Kreuzberger Zeitungsladen jetzt schon voll mit EM-Artikeln. Es gibt beides:
Albayrak und Schwarzrotgold. Rot überwiegt ein bisschen im Fahnenmeer...
"Musstu nehmen beide!" - "Mussich nehmen keine!" - "Doch für Auto!" - "Hab kein Auto" - "Machstu an Farrat-Lenker" - "Mit Farrat Korsofahren ist blöd." - "Nimmstu für Balkon!" - Generator-Balkon bleibt ohne Winkelemente. Zum Glück gibts keine schwarzrotgoldenen Geranien. Nur rote ohne Gesinnung.

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Samstag, 26. April 2008
fuck-the-business-flieger-abstimmungsparty
Sonntag nach Schließung der Wahllokale um Sechs
am Südostende der Tempelhofer Landebahn (>>>Stadtplan).

Mit Flak Korkenzieher und eigener Flasche Kerosin. Wir stehen da rum und singen "Fliegbert, grüß mir die Sonne!" oder sowas in der Art... Falls noch andere Abgestimmte mit dem anstoßen wollen, was sie mitgebracht haben!

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Freitag, 25. April 2008
spargelmmmmm
Fast vergessen, ist ja Spargelzeit, drei Tage nach gefühltem Winterende.
Na dann mal rasch eingeladen und hausfrauisch was weggeschält.

(Übrigens: alle Leute, die gegen Spargel sind, sind bestimmt auch für City-Airports und olympische Fackelläufe!)

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Donnerstag, 24. April 2008
die rampe in den himmel

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naherholung
Ein neuer Tümpel vor dem Kaufland.
Naherholung mit Baustellenstrand in FFO...

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Mittwoch, 23. April 2008
im kino: itty bitty titty commettee
Ich wiederhol mich ja ungern: "lehrreich für die jüngeren Silikonhirnopfer...".
Läuft jetzt ab 24.04.08. (Trailer)

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Montag, 21. April 2008
gravitationskonstante

G gleich 6,673 mal 10 hoch minus 11 Kubikmeter durch
Kilogramm pro Sekunde zum Quadrat... Kommt hin!

Ein letztes Bild, das meine Kamera noch kurz vor dem Aufschlag auslöste. Frau Generator (im Bild links oben) wollte einmal wieder die Schwerkraft testen. (Nennt man eine Schwalbe über den gegnerischen Bordstein "Bordsteinschwalbe"?) Jedenfalls hat das technische Gerät keine Defekte, nur die üblichen Menschenscharniere sind schmerzhaft verbeult. Wer erkennen kann, wo sich der Kniefall zugetragen hat, bekommt ein Coolpack ausgegeben. Und jetzt her mit den Sänftenträgern. Mist!

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